KI-Automatisierung · Fertigung · München

Die Arbeit, die vor dem System passiert.

In inhabergeführten Fertigungsbetrieben suchen Fachkräfte Informationen zusammen, statt zu arbeiten. Ich finde heraus, wo das am meisten kostet, und automatisiere erst dann.

Engpassgespräch anfragen 20 Minuten per Video. Sie sehen, wo bei Ihnen die meiste Handarbeit liegt.
Daniel Schell, Geschäftsführer schell-connect GmbH Umgesetzt und belegt Eingangsrechnungen bei schell-connect: Die Fallstudie mit Aussagen des Geschäftsführers Wie die Arbeit aussah, was ich getan habe, was heute anders läuft. Fallstudie lesen →
Das Problem

Ihr ERP kennt nur die Hälfte der Arbeit.

In inhabergeführten Fertigungsbetrieben entsteht ein großer Teil der Arbeit, bevor irgendein System davon erfährt. Menschen suchen Angaben in alten Projekten, in Mails, im Kopf, kombinieren sie und formen daraus eine Kalkulation, ein Angebot, eine Dokumentation.

Diese Arbeit steht in keinem Systemhandbuch und sie hat keinen Prozessverantwortlichen. In Systemprojekten taucht sie als Voraussetzung auf, die Sie beistellen, nicht als Leistung, die jemand übernimmt. Genau deshalb bringt eine Systemeinführung selten die Entlastung, die man sich von ihr versprochen hat.

Hier entsteht die Arbeit Hier fängt Ihr Systempartner an
Mail vom Kunden, 14 Anhänge Angebot_2019_114_final_v3.xlsx „Das hatten wir schon mal ähnlich" Preis vom Zulieferer, telefonisch Zeichnung im Projektordner Erfahrungswert Konstruktion Lastenheft, 60 Seiten PDF Notiz auf dem Ausdruck
Systemgrenze
ERP Nimmt entgegen, was in definierter Form ankommt.

Links steht kein Prozess. Links stehen Stunden.

Warum macht das nicht Ihr ERP-Anbieter?

Er macht es teilweise. Moderne Systeme bringen KI mit, für Rechnungserkennung, Prognosen, Auswertungen. Diese Funktionen arbeiten auf Daten, die bereits sauber im System liegen. Was davor passiert, steht in jedem Systemprojekt auf der anderen Seite: als Mitwirkung, die Sie beistellen. Datenqualität, klare Prozesse, definierte Formate.

Diese Vorbereitung sieht in jedem Betrieb anders aus und lässt sich deshalb nicht als Modul verkaufen. Genau dort arbeite ich. Und wenn sich zeigt, dass Ihr System die Sache schon kann, sage ich Ihnen das. Ich habe keine Lizenz im Angebot.

Ich habe Copilot. Kann ich das nicht selbst machen?

Für vieles ja. Wenn eine Aufgabe einmal im Monat anfällt und eine Person sie gut im Chat erledigt, brauchen Sie mich dafür nicht. Ich sage Ihnen das auch.

Der Unterschied liegt nicht darin, was die KI kann, sondern darin, ob jemand sie bedienen muss. Ein Chat wartet, bis eine Person ihn öffnet, die Unterlagen zusammensucht und einfügt. Genau dieses Zusammensuchen ist die Arbeit, um die es geht. Der Chat kennt Ihr Postfach nicht, Ihre Projektordner nicht und Ihr ERP nicht. Zwei Mitarbeiter kommen mit zwei Formulierungen zu zwei Ergebnissen, und das Ganze hängt an der einen Person, die es beherrscht. Bei einem Angebot, das einen Preis nach außen trägt, reicht das nicht.

Meine Arbeit endet dort, wo der Ablauf ohne Nachdenken läuft, mit Ihren Daten, in Ihren Systemen, jedes Mal gleich.

Bei uns ist jedes Projekt anders. Das lässt sich nicht standardisieren.

Das Ergebnis nicht, den Weg dorthin schon. Auch wenn jede Maschine anders aussieht, wird jedes Mal dieselbe Frage gestellt: Was haben wir Ähnliches schon gebaut, was hat es gekostet, was ist damals schiefgegangen. Diese Suche läuft bei jedem Projekt gleich ab. Sie ist der Teil, um den es geht. Die technische Entscheidung bleibt bei Ihren Leuten.

Was passiert, wenn die KI etwas Falsches macht?

Deshalb läuft der neue Weg zunächst neben dem bisherigen mit, bis die Ergebnisse verlässlich sind. Erst dann ersetzt er ihn.

Fachliche Prüfung und Freigabe, etwa bei Angeboten, Prüfprotokollen oder CE-Unterlagen, bleiben bei Ihren Leuten. Für meine Arbeit besteht eine Berufshaftpflichtversicherung.

Lohnt sich das schon bei 20 Mitarbeitenden?

Zielgruppe sind inhabergeführte Betriebe mit etwa 20 bis 200 Mitarbeitenden. Ob es sich bei Ihnen lohnt, zeigt das Engpassgespräch und notfalls die Diagnose, nicht die Betriebsgröße.

Größenordnung

Was kostet Sie diese Arbeit heute?

Drei Angaben aus Ihrem Betrieb, mehr braucht es nicht. Gerechnet wird mit 45 Arbeitswochen im Jahr.

Gebundene Arbeitszeit 1.800 Std. pro Jahr Gegenwert dieser Zeit 117.000 € pro Jahr

Diese Zahl sagt nichts darüber, wie viel davon sich automatisieren lässt. Das weiß vorher niemand. Genau dafür gibt es die Diagnose.

Vorgehen

Erst der Engpass, dann die Lösung.

Wie viel Arbeit eine KI wirklich übernehmen kann, weiß vorher niemand, ich auch nicht. Wer es Ihnen im ersten Telefonat zusagt, rät. Deshalb ist die Diagnose das erste Produkt. Das häufigste Ergebnis ist nicht, dass etwas Neues gebaut wird, sondern dass vorhandene Systeme richtig eingerichtet und die vorgelagerten Prozesse darauf vorbereitet werden.

01

Diagnose

Ich spreche mit den Menschen, die die Arbeit tatsächlich machen. Sie erhalten eine priorisierte Reihenfolge Ihrer Engpässe über zwölf Monate, mit der Euro-Konsequenz je Position. Findet sich kein Engpass mit ausreichendem Hebel, steht das genau so im Ergebnis.

2.500 € netto.
02

Umsetzung

Wir arbeiten Position eins ab. Ziel ist ein Prozess, der im Tagesgeschäft ohne mich läuft, angebunden an Ihre Systeme, mit einer gemessenen Zahl davor und danach. Umfang und Preis ergeben sich aus der Diagnose, nicht aus einem Katalog.

03

Laufende Betreuung

Wenn Sie wollen, arbeiten wir die Reihenfolge weiter ab. Feste Kapazität pro Monat, monatlicher Review mit der Geschäftsführung, Erweiterungen auf dem, was bereits läuft.

Umgesetzte Projekte

Was bei einem Kunden tatsächlich umgesetzt wurde.

Hier steht, was bei einem Kunden tatsächlich umgesetzt wurde. Der Kunde hat der Veröffentlichung zugestimmt.

Daniel Schell, Geschäftsführer schell-connect GmbH Umgesetzt · Veröffentlicht mit Freigabe des Kunden Eingangsrechnungen bei schell-connect Was bei einem Kunden umgesetzt wurde, mit Aussagen des Geschäftsführers Daniel Schell. Zur Fallstudie →
Beispielszenarien

Beispielszenarien, keine realen Kunden.

Bitte beachten Sie: Die folgenden drei Szenarien sind keine Projekte und keine Kunden. Sie beschreiben Ausgangslagen, wie sie in Fertigungsbetrieben vorkommen können, und wie ich herangehen würde. Es gibt dazu keine Ergebnisse, keine Zitate und keine Messwerte.
Beispielszenario · kein realer KundeAngebot aus Lastenheft und früheren Projekten

Ausgangslage

Eine Anfrage kommt mit Lastenheft und mehreren Anhängen. Bis das Angebot steht, wird in alten Projektordnern nach ähnlichen Maschinen gesucht, bei Lieferanten nach Preisen gefragt und bei der Konstruktion nach Erfahrungswerten.

So würde ich vorgehen

  1. Ich würde drei bis fünf abgeschlossene Angebote nachvollziehen und aufschreiben, woher welche Angabe kam.
  2. Ich würde eine Dokumentklasse wählen, zum Beispiel das Lastenheft, und festlegen, welche Angaben daraus jedes Mal gebraucht werden.
  3. Ich würde zuerst prüfen, ob ein vorhandenes System das schon kann, und es dort einrichten, bevor etwas Neues dazukommt.

Bewusst nicht automatisiert

Kalkulation, Preisentscheidung, Versand des Angebots und die Entscheidung, ob eine Anfrage angenommen wird.

Beispielszenario, kein realer Kunde. Es gibt dazu kein Ergebnis. Was ein Ablauf in Ihrem Betrieb kostet, können Sie im Rechner mit eigenen Zahlen prüfen.

Beispielszenario · kein realer KundeUnterlagen zur Abnahme

Ausgangslage

Betriebsanleitung, Prüfprotokolle und CE-Unterlagen werden erst nach Projektende zusammengestellt, obwohl die Angaben im Projekt längst vorlagen. Sie liegen verstreut in Mails, Protokollen und Konstruktionsdaten.

So würde ich vorgehen

  1. Ich würde ein abgeschlossenes Projekt rückwärts durchgehen und festhalten, wo jede Angabe entstanden ist.
  2. Ich würde eine Dokumentklasse wählen, zum Beispiel das Prüfprotokoll, und klären, welche Angaben schon während des Projekts erfasst werden könnten.
  3. Ich würde prüfen, ob vorhandene Ablagen und Vorlagen dafür reichen, und sie dort einrichten.

Bewusst nicht automatisiert

Fachliche Prüfung, CE-Konformitätsbewertung und Unterschrift. Sie bleiben bei den Verantwortlichen im Betrieb.

Beispielszenario, kein realer Kunde. Es gibt dazu kein Ergebnis. Was ein Ablauf in Ihrem Betrieb kostet, können Sie im Rechner mit eigenen Zahlen prüfen.

Beispielszenario · kein realer KundeErsatzteilanfrage und Maschinenstand

Ausgangslage

Bei einer Ersatzteilanfrage muss zuerst geklärt werden, welchen Stand die ausgelieferte Maschine hat. Die Angaben liegen in Auftragsunterlagen, Stücklisten und alten Mails.

So würde ich vorgehen

  1. Ich würde fünf zurückliegende Anfragen nachvollziehen und festhalten, welche Quellen jeweils nötig waren.
  2. Ich würde eine Dokumentklasse wählen, zum Beispiel die Stückliste zum Auslieferungsstand.
  3. Ich würde prüfen, ob das ERP oder die Dokumentenablage den Maschinenstand schon abbilden kann, und dort einrichten.

Bewusst nicht automatisiert

Verbindliche Teileauswahl, Preisangebot und die Antwort an den Kunden.

Beispielszenario, kein realer Kunde. Es gibt dazu kein Ergebnis. Was ein Ablauf in Ihrem Betrieb kostet, können Sie im Rechner mit eigenen Zahlen prüfen.

Was bei Ihnen ansteht, entscheidet die Diagnose. Der Engpass sitzt selten dort, wo man ihn vermutet. Was bei einem echten Kunden umgesetzt wurde, lesen Sie in der Fallstudie schell-connect.

Was in einer Umsetzung tatsächlich passiert.

Unabhängig davon, welcher Bereich es am Ende wird, läuft eine Umsetzung in derselben Reihenfolge ab.

MitschauenIch schaue an echten Vorgängen mit, wie die Arbeit heute läuft. Nicht wie sie laufen sollte, sondern wie sie läuft, mit allen Sonderfällen, die niemand aufgeschrieben hat.
Zugänge klärenWo liegen die Informationen und wie kommt man an sie heran. Postfach, Projektordner, ERP, Zeichnungen. Dieser Teil entscheidet über die Machbarkeit, nicht die KI.
Regeln sichernDann holen wir aus den Köpfen Ihrer erfahrenen Leute heraus, welche Regel wann greift. Welcher Aufschlag gilt bei welchem Kunden, woran erkennt man einen Sonderfall. Ohne diesen Schritt produziert jedes System Ergebnisse, die plausibel aussehen und falsch sind.
Parallel laufenGebaut wird auf dieser Grundlage. Der neue Weg läuft neben dem bisherigen mit, bis die Ergebnisse verlässlich sind.
ÜbergebenAm Ende steht ein Ablauf, der ohne mich läuft, dokumentiert, mit einer gemessenen Zahl davor und danach.

Der aufwendigste Schritt ist der dritte. Technik ist selten das Problem.

Über mich
Martin Gluth, Gründer KADENZ

Ich übersetze zwischen Ihrem Betrieb und der Technik.

Ich bin Martin Gluth, Wirtschaftsingenieur, und habe fünf Jahre Produkte entwickelt, die in Serie gefertigt wurden, zuletzt im Produktmanagement. Meine Rolle war die Übersetzung: Der Kunde sagt, was er erreichen will, und ich habe daraus gemacht, woran die Entwickler arbeiten konnten.

Genau das mache ich jetzt für Fertigungsbetriebe, nur dass am Ende kein Produkt steht, sondern ein Prozess, der läuft. Lastenhefte, Stücklisten und Liefertermine kenne ich aus der Praxis, nicht aus Folien.

Davor zwölf Jahre im internationalen Spitzensport auf dem Mountainbike, zehn davon in der Nationalmannschaft und im Weltcup, dazu Bronze bei der Junioren-Europameisterschaft. Daher kommt auch der Firmenname. Die Kadenz ist die Trittfrequenz, der Rhythmus, in dem Kraft in Vortrieb übergeht statt zu verpuffen. Bei einer zu niedrigen Frequenz treten Sie mit maximaler Kraft und kommen trotzdem kaum vom Fleck. In Betrieben sieht das genauso aus.

DatenschutzDSGVO-konform, Auftragsverarbeitungsvertrag als Standard. Üblich ist Verarbeitung in der EU. Wünschen Sie einen anderen Anbieter oder ein anderes Modell, legen wir Datenstandort und Vertragsgrundlage vorab schriftlich fest.
SystemeAnbindung an Ihr bestehendes ERP. Wenn Ihr System die Sache schon kann, sage ich Ihnen das.
ToolsTool-neutral. Die Lösung folgt Ihrem Prozess, nicht umgekehrt.
KostenLaufende Betriebskosten liegen transparent bei Ihnen, ohne versteckte Marge.

Wer setzt das um?

UmsetzungIch, persönlich. KADENZ ist ein Ein-Personen-Betrieb. Wer das Engpassgespräch führt, die Diagnose macht und die Lösung einrichtet, ist dieselbe Person.
ZugriffAuf Ihre Daten greife ausschließlich ich zu. Die Löschung nach Vertragsende ist geregelt.
ArbeitsregelnVor jeder Umsetzung steht die Diagnose. Jede laufende Vereinbarung hält fest, was bei Beendigung an Sie übergeben wird. Weiche ich von meinen Regeln ab, halte ich schriftlich fest, warum. Dafür stehe ich mit meinem Namen.
WachstumIch nehme nur so viele Projekte an, wie ich selbst begleiten kann. Sollte ich Teile der Umsetzung einmal an Partner geben, kündige ich das vorab in Textform an. Datenschutz- und Arbeitsregeln gelten für sie unverändert.
Engpassgespräch

20 Minuten. Ihr Prozess. Eine ehrliche Einschätzung.

Wir schauen, wo bei Ihnen zwischen Anfrage und Angebot die meiste Handarbeit liegt und ob sich ein genauer Blick lohnt. Wenn nicht, sage ich das im Gespräch.

Werktags erhalten Sie von mir innerhalb von vier Arbeitsstunden eine Antwort.